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geRecht

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tak Theater Aufbau Kreuzberg

Prinzenstraße 85

10969 Berlin

Germany

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Beschreibung des Events
Eine begehbare Filminstallation im Theater / An immersive film-installation in the theatre

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(English below)

VORAUSSETZUNG FÜR DEN EINTRITT IST NACHWEIS EINER GENESUNG ODER EINER IMPFUNG, SOWIE EINES GÜLTIGEN NEGATIVEN TESTS (zB. Bürgertests). IM THEATER BESTEHT BIS AUF WEITERES MASKENPFLICHT. DAS THEATER IST GERÄUMIG, MIT EINER MAXMALEN PUBLIKUMSANZAHL VON 30, MIT EINER STARKEN MASCHINELLEN LÜFTUNG.

„geRecht“ ist das neue Stück von Lydia Ziemke (suite42) mit Corinna Harfouch, Omar El-Saeidi, Roland Bonjour und Anke Retzlaff. Es untersucht weniger die Schicksale flüchtender Menschen, sondern richtet vielmehr den Fokus auf individuelle Handlungsspielräume in deutschen Asylverfahren und die damit verbundene Verantwortung aller Justizexpert:innen in einer Gerichtskammer. Die begehbare Filminstallation im Theater vermittelt ein detailliertes Hintergrundwissen und ermöglicht so einen ehrlicheren Umgang mit dem Asylrecht in Deutschland.

Die Filminstallation ist ein neues digital-analoges Aufführungsformat: Mit „geRecht“ laden wir ein kleines Publikum ins Theater tak ein, wo es mit den Akteur:innen auf sechs Leinwänden Auge in Auge Teil eines Verwaltungsgerichtssaals einer Asylrechtskammer wird und so einen tiefen Einblick in die Arbeit der Justizexpert:innen bekommt.

"Die hochinteressante und sinnliche erfahrbare Kreuzung aus Theater, Film und Installation: Ein auf- und anregender Abend." Peter Zander, Berliner Morgenpost

Kurz vor dem Ruhestand kommt eine berühmte Richterin (Corinna Harfouch) durch die Verstrickung von beruflichen und privaten Interessen in eine fast aussichtslose Situation: seit 2015 ist sie im Asylrecht tätig und erfährt dort verstärkt die feinen, aber lebenswichtigen Unterschiede, die die Auslegung der Gesetze bewirken kann. Als ihr Sohn vermutlich in einem als sicher eingestuften Herkunftsland entführt wird, ist sie auf die Hilfe von Menschen aus ebendieser Region angewiesen. Gleichzeitig soll sie über verschiedene Fälle und Abschiebungen entscheiden, die diese Menschen einer lebensbedrohlichen Situation aussetzen würden Parallel wird die Richterin mit ihrer eigenen Vergangenheit in der DDR konfrontiert, wo sie in einer ähnlichen Situation dem richterlichen Urteil anderer ausgeliefert war, bevor sie selbst geflohen ist.

*am 19. und 20. November, sowie am 20. und 21. Dezember mit englischer Simultanübersetzung.

English:

ADMISSION IS SUBJECT TO PROOF OF RECOVERY OR VACCINATION AND A NEGATV VALID ANTIGEN TEST. MASKS ARE COMPULSORY IN THE THEATRE UNTIL FURTHER NOTICE. THE THEATRE IS SPACIOUS, WITH A MAXIMUM AUDIENCE OF 30, WITH STRONG MECHANICAL VENTILATION.

English simultaneous translation on November 19th (20:00) and 20th (17:00 & 20:00) and on December 20th (19:00) and 21st (17:00 & 20:00)

"Highly interesting and sensually experience across theatre, film and installation: an uplifting and stimulating evening." Peter Zander, Berliner Morgenpost (10.07.2021)

A transnational team created this walk-through installation, which is made up of six simultaneous films, for a more honest examination of asylum law in their shared German society. The focus is not on the stories of refugees, but on the wide scope of action of the justice experts: a criminal judge questions both the assessment of crisis regions and the entanglements of politics and justice after her move to asylum law. 

The film installation is a new digital-analogue performance format: With "geRecht" we invite a small audience to the Theater tak, where they become part of an administrative courtroom of an asylum law chamber with the actors on six screens eye to eye and thus get a deep insight into the work of the justice experts.

In episode 1, a famous judge on the verge of retirement finds herself in an almost hopeless situation due to the entanglement of professional and private interests: since 2015, she has been working in asylum law, where she increasingly experiences the subtle but vital differences that the interpretation of the law can cause. When her son is presumably abducted in a claimant's country of origin (Afghanistan), she has to rely on the help of people from this very region. At the same time, she is to decide on various cases and deportations that would expose these people to a life-threatening situation. In parallel, the judge is confronted with her own past in the GDR, where she was at the mercy of the judicial judgement of others in a similar situation before she herself fled.

Team:

Mit: Corinna Harfouch, Anke Retzlaff, Roland Bonjour, Omar El-Saeidi

Autor:innen: Peca Stefan, Matin Soofipour Omam, Mehdi Moradpour

Regie: Lydia Ziemke

Dramaturgie: Maria Milisavljević

Videokünstlerische Umsetzung: Daniel Hengst

Ton- und Musikdesign: Nils Lauterbach

Musik: Anke Retzlaff

Kamera: Dominik Lang

Kreative Beratung: Ghiath Al Mhitawi

Produktionsleitung: Tammo Walter

2. Kamera: Ghiath Al Mhitawi

Bühne: Afra Nobahar

Kostüm: Claire Schirck

Maske: Selina Schaal


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